Was sind binäre Optionen?

option-binaireBinäre Optionen (auch digitale Optionen genannt) erlauben Händlern, sowohl aus negativen als auch aus positiven Kursschwankungen zu profitieren. Besonders für Einsteiger ist dieses Finanzinstrument interessant, da es- anders als bei klassischen Optionen- keinen hohen Kapitaleinsatz erfordert. Innerhalb eines kurzen Zeitraums können sich dabei trotzdem attraktive Renditechancen ergeben.

Will der Händler der binären Optionen von steigenden Kursen im Rahmen der Optionslaufzeit profitieren, so wählt er die Call-Option. Entscheidet sich der Kunde auf fallende Kurse zu setzen, ist die Put-Option die richtige Wahl.

Dabei können die Optionslaufzeiten stark variieren: Aggressive Händler können auf Kursschwankungen innerhalb von 30 Sekunden setzen. Optionsscheine können mit Laufzeiten bis zu einem Jahr laufen. Da nicht direkt auf Aktien, sondern auf Ihre Wertänderung gesetzt wird, ergeben sich gute bis sehr gute Renditechancen zwischen 65 und 85 Prozent.

Das Risiko ist auf den Einsatz beschränkt. Je nach Broker werden aber auch Absischerungen von bis zu 15 Prozent angeboten. Im Fall eines Verlustes veranlasst der Broker dann eine Rückzahlung eines Teil des Einsatzes und mindert so das Risiko eines Totalverlusts.

Vergleichstabelle der binären Optionen Broker im Jahr 2016

BrokerMax.
Rendite
Min.
Handelssumme
Comto
ab
 
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Funktionsweise binärer Optionen

Das Wort „binär“ bedeutet nichts anderes als „zwei mögliche Zustände“ und beschreibt so trefflich was binäre Optionen sind: ein Finanzinstrument, das am Ende der Laufzeit einen aus zwei möglichen Zuständen erreicht haben wird. Dieser Zustand ist dann entweder „im Geld“ oder „aus dem Geld“. Das Ende der Optionslaufzeit ist der Verfallzeitpunkt der Option.

Eine Call-Option wird gekauft, wenn auf steigende Kurse gewettet werden soll. Put-Optionen sind die Wahl, wenn der Trader an einen Kursverfall glaubt. Die binäre Option ist dann profitabel, wenn der Kurs am Ende der Laufzeit höher (Call) bzw. tiefer (Put) als zum Zeitpunkts des Einstiegs ist.

Händler beurteilen demnach nur die Kursentwicklung eines Wertes in einem bestimmten Zeitrahmen. Zwischenzeitliche Kursschwankungen sind dabei irrelevant. Es zählt ausschliesslich der Ausgangswert und der Endwert. Das entsprechende Asset nennt sich Basiswert der binären Option.

Young businessman standing on drawn graph arrow

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Ob der Händler Geld verdient und wieviel, hängt also in direktem Zusammenhang mit dem Kurs des Basiswerts zu Beginn und zum Ende der Optionslaufzeit. Sind die Annahmen des Traders korrekt und der Kurs ist im entsprechenden Zeitraum tatsächlich gestiegen (Call-Option), bzw. gefallen (Put-Option), dann befindet sich die Option am Ende der Laufzeit „im Geld“. In diesem Fall bezahlt der Broker eine Rendite, die im klassischen Handel zwischen 65 und 85 Prozent des Einsatzes liegt. Die Renditehöhe hängt von der Wahl des Anbieters ab und ist mit Abschluss der Option festgelegt.

Sollte sich die Markteinschätzung des Händlers als falsch herausgestellt haben, verfällt die Option. Einige Anbieter erlauben aber den Verlust durch Rückzahlungen von bis zu 15 Prozent als Absicherung zu reduzieren.

Im Handel mit binären Optionen sind in der Regel kleine Einsätze von 10 bis 25 Euro pro Trade möglich. Dies erlaubt es vor allem Markteinsteigern und Anfängern sich mit wenig Risiko dem Optionshandel anzunähern.

Binäre Optionen sind prinzipiell kein Hexenwerk und der Handel mit Ihnen ist weniger komplex, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Der Händler setzt nicht auf das Asset direkt, sondern nutzt es vielmehr als Basiswert, um auf dessen weiteren Kursverlauf zu spekulieren. Binär bedeutet „zwei mögliche Zustände“ und der Trader entscheidet sich welcher der Zustände nach Ablauf der Optionslaufzeit zutrifft: ein höherer Marktwert (Call-Option) oder ein niedrigerer Marktwert (Put-Option) des Wirtschaftsguts. Liegt er richtig, kann er sich die Rendite des Brokers als Ertrag verbuchen.

Chancen und Risiken

Bei binären Optionen gilt: Risiko ist gleich Einsatz. Limits, die es im klassischen Handel mit Aktien, CFD oder Forex gibt und die durch kurzfristige Kursschwankungen erreicht werden können, gibt es nicht. Die Kursbewegung innerhalb der Optionen-Laufzeit ist tatsächlich von keiner Bedeutung. Einzig bedeutend ist, ob die Option zum Verfallszeitpunkt „im Geld“ ist, oder nicht. Diese einfache und transparente Struktur des Finanzinstrumentes macht es zu einem beliebten Investitionsgut.

Ein weiterer Vorteil der binären Optionen ist die Möglichkeit der hohen Renditen. Einige Handelsarten erlauben Renditen von bis zu mehreren 100% in kurzer Zeit. Wobei bis zu 85 Prozent im Erfolgsfall einen realistischeren Wert darstellt.

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Laufzeiten der Optionen variieren zwischen Tagen, Wochen, einem Monat oder einem Jahr. Aggressive Händler können aber auch innerhalb von einer Minute Gewinne generieren. Diese 60-Sekunden-Laufzeiten werden nur durch den 30-Sekunden-Handel, den gewisse Broker wie 24option anbieten unterboten.

Während also das Risiko für Trader auf den Verlust des Einsatzes beschränkt ist, den einige Broker sogar mit 15% absichern, ergeben sich also tatsächlich attraktive Chancen.
Innerhalb kurzer Laufzeit können mit niedrigen Einsätzen hohe Renditen erzielt werden. Zusätzlich ist der einfache Handel mit binären Optionen ein Vorteil gegenüber anderen Finanzinstrumenten.

Handelsarten

Fortgeschrittene Händler können sich mit weiteren Handelsarten und zusätzlichen Möglichkeiten der binären Optionen befassen. Grundsätzlich gilt für jeden Trader, dass sowohl aus fallenden, als auch aus steigenden Kursen Gewinne mitgenommen werden, sofern zum Verfallszeitpunkt der Option das erhoffte Ergebnis eintritt. Durch Handelsstrategien kann dem eigenen Investment noch gezielter Farbe und Form verliehen werden. Je gezielter die Strategie ausgelegt ist, desto effizienter lässt sich der persönliche Handel verwirklichen.

Trendfolgestrategie

Wer auf die Trendfolgestrategie setzt, der schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kurs in dieselbe Richtung verläuft höher ein, als dass er sich umkehrt. Das heisst: der Trader nimmt an, dass ein bestehender Aufwärtstrend eines Basiswerts weiter nach oben führt , oder dass ein bestehender Abwärtstrend weiter nach unten führt . Geht der Händler von steigenden Kursen aus, so wählt er die Call-Option, bei fallenden Kursen zieht er die Put-Option.

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Volatilitätsstrategie

Bestimmte Assets zeichnen sich durch hohe Kursschwankungen, also grosser Volatilität aus. Trends sind in diesem Fall schwer oder gar nicht zu erkennen. Mit der Volatilitätsstrategie interessiert sich der Trader nicht in welche Richtung der Kurs oder der Preis des Basiswerts schwankt, hauptsache er verändert sich. Generell empfiehlt es sich immer dem Tagesgeschehen in Wirtschaft und Politik zu folgen; gerade bei der Volatilitätsstrategie empfiehlt es sich aber über Unternehmensdaten und anstehenden Terminen und Entscheidungen informiert zu sein, da sich daraus teils drastische Kursänderungen ergeben können.

Absicherungsstrategie

Bei der Absicherungsstrategie sind binäre Optionen selbst die Absicherung gegen Verluste aus dem Forex- oder Aktienhandel. Sollten sich hier nämlich Positionen deutlich verschlechtern, lassen sich diese Verluste sich durch entsprechende Put-Optionen vermindern. Dies ist in der Finanzwelt unter dem Namen „Hedging“ bekannt.

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Wer mit binären Optionen handelt, sollte sich eine persönliche Strategie zurechtlegen. Handelsstrategien sind der Schlüssel zum effektiven und erfolgreichen Handel und erlauben es dem Trader nach und nach eine gesunde Basis zu entwickeln. Ohne Strategie ist der Handel häufig von Willkür gekennzeichnet und die Erfolgsaussichten sind deutlich geringer.

Hinweise und Tipps zum Handel mit binären Optionen

Selbstverständlich ist oberstes Gebot vor dem Einstieg in den Handel mit binären Optionen sich ausführlich und gründlich über ein mögliches Investment und das Finanzinstrument zu informieren. In der Regel geben Broker und Online-Portale gerne Hilfestellung.

gagner-de-largent (2)Wie die meisten Investitionen ist auch der Handel mit binären Optionen mit dem Risiko des Verlusts verbunden. Jeder Trader muss persönlich dieses Risiko kennen und es mit den sich ergebenden Chancen abwägen.

Jeder Optionen-Händler sollte nüchtern nach einer Strategie vorgehen, die er sich durch Analyse und persönliche Handels-Vorlieben zuvor zurechtgelegt hat.

Die meisten Broker erlauben das Erstellen eines Demokontos. Dieses kostenfreie Tool erlaubt es unerfahrenen Anlegern sich langsam und ohne jegliches Risiko neuen Finanzinstrumenten zu nähern. Auch vor dem Handel mit binären Optionen ist dies empfehlenswert.

Auch die Auswahl des Brokers ist relevant. Welche Optionen bietet er an? Wie transparent informiert er über Regulierungen, Sicherheiten, Mindesteinzahlung, Gebühren usw.? Ist ein potentieller Verlust durch den Broker abgesichert? Bietet er die Möglichkeit des kostenlosen Demokontos an? Ein seriöser Broker erleichtert den Handel mit binären Optionen eklatant.

Für Anfänger im Optionshandel gilt: zwei bis fünf Prozent des gesamten Handelskapitals sollten für eine Anlage in binäre Optionen nicht überschritten werden.

Risikomanagement-Tools helfen vernünftige Anlagen zu tätigen. Auch Marktanalysetools verschiedener Broker geben eine attraktive Hilfestellung.
Selbstverständlich sollte ein Händler nur mit Kapital handeln, das ihm tatsächlich gehört und zur Verfügung steht.

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Beginner auf dem Gebiet binärer Optionen sollten sich diese Grundlagen immer vor Augen halten. Wer aber diese Hinweise beachtet, sollte für den Handel gewappnet sein. Es gilt sich vor Investments immer gründlich zu informieren und den Einsatz des eigenen Kapitals auf wenige Prozentpunkte zu begrenzen. Chancen und Risiken müssen immer abgewägt werden und eine Strategie erleichtert Handelsentscheidungen und ebnet den Weg zum erfolgreichen Handel mit binären Optionen.